Spontanes Einkaufen bei Nortex weiterhin möglich

Kunden sind stets herzlich willkommen: Ein NDR-Filmteam dreht bei Nortex zu den Vorbereitungen für „Click & meet“.

Neumünster. Ein Vormittag mit Aprilwetter, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Die unstete Witterung führt viele Schleswig-Holsteiner ins Neumünsteraner Modehaus Nortex, um frische Mode für den Frühling einzukaufen. Auch ein Filmteam vom NDR ist zu Gast, um Aufnahmen zu machen: Im Schleswig-Holstein-Magazin soll gezeigt werden, wie sich der Einzelhandel im Norden auf das „Click & Meet“- Angebot vorbereitet, das die Landesregierung ab Montag vorschreibt.

Das Kieler Landeshaus reagiert damit auf steigende Werte bei der 7-Tage-Inzidenz von Corona-Fällen. Kurz gefasst bleibt es in Landkreisen mit einem Wert unter 50 bei einer normalen Öffnung des Einzelhandels. Zwischen 50 und 100 gilt das Vorgehen „Click & meet“, englisch für „Anklicken und treffen“: Das erlaubt dem Handel, die Geschäfte weiterhin zu öffnen; die Behörden können Infektionsketten früh unterbrechen. Bei einer Inzidenz von dauerhaft über 100 können Kunden bestellte Ware am Geschäft abholen.

Spontaner Einkauf bleibt möglich

Bei Nortex, dem Modehaus mit riesiger Auswahl an Passformen und Größen hochwertiger Bekleidung, funktioniert das System bereits einwandfrei: Wer dort einkaufen möchte, trägt einfach seine Kontaktdaten vor Ort in ein Formular ein – alles Übrige bleibt wie gewohnt, etwa die große Markenvielfalt sowie eine kompetente Beratung. „Wichtig ist, dass alle Kunden wissen, dass sie weiterhin jederzeit spontan zu uns kommen können, um einzukaufen. Nur dass wir zusätzlich, wie man es auch von Restaurants kennt, kurz die Kontaktdaten aufnehmen“, sagt Nortex-Geschäftsführer Kai Först.

10.000 Quadratmeter Platz für den Einkauf

Zum bequemen Shoppen steht mit 10.000 Quadratmetern Fläche besonders viel Platz zur Verfügung. Nach den geltenden Auflagen können bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bis zu 250 Menschen bei Nortex einkaufen. „Das Robert-Koch-Institut hat bestätigt, dass die Infektionsgefahr im Einzelhandel sehr niedrig ist. Und das soll so bleiben! Damit sich jeder Besucher bei uns sicher fühlen kann, gibt es bei uns an vielen Stellen die Möglichkeit zum Desinfizieren der Hände, auch das Tragen der medizinischen Mund-Nase-Masken und das Einhalten des Abstands gehören dazu“, schildert Först. Besonders breite Gänge und eine effektive Belüftung vervollständigen das Konzept.

Der vorangegangene Lockdown bedeute auch für das Modehaus eine gewaltige Herausforderung. „Trotzdem haben wir das Glück, als traditionelles Familienunternehmen gut dazustehen – dafür haben viele Generationen vor uns gearbeitet“, so Först. Hoffnung und Optimismus schöpft er aus der langen Geschichte des Unternehmens: „Nortex gibt es seit 1937 und hat schon so manche Krise durchgestanden – und das werden wir auch diesmal tun.“

Aufbauplan für die Zeit nach Corona gefordert

Gegenüber dem NDR-Filmteam wünscht sich der Geschäftsführer verstärkte Anstrengungen, um möglichst viele Schleswig-Holsteiner schnellstmöglich zu impfen. „Ich habe Vertrauen in die Landesregierung, dass sie das Notwendige tut und den Schaden begrenzt. Dabei ist für uns vor allem eine Verlässlichkeit der Maßnahmen wichtig – natürlich abhängig davon, wie dynamisch sich die Situation verändert. Für den Einzelhandel fordere ich einen Aufbauplan in der Zeit nach der Pandemie.“

Übrigens: Auch mit der „Luca“-App auf dem Smartphone kann man sich bei Nortex bequem mit Kontaktdaten anmelden. Weitere Infos dazu sind auf www.nortex.de oder telefonisch unter 04321/87000 verfügbar. Das Modehaus, Grüner Weg 9-11 in 24539 Neumünster, ist werktags von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

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