
Einmal Nortex zum Kennenlernen, bitte: So erlebten drei Schüler ihr Wirtschaftspraktikum im Modehaus
Neumünster. Sie gehen auf’s Gymnasium – jedenfalls normalerweise. Doch vor Kurzem haben drei Jugendliche das Klassenzimmer mit dem Modehaus getauscht: Leila Islamoska und Anna Mossakowski, beide von der Alexander-von-Humboldt-Schule, und Jaron Bahr von der Holstenschule durften Nortex als Wirtschaftspraktikanten kennenlernen.
Den Beratern über die Schulter geschaut
Und das hieß nicht etwa „Kaffee kochen“, sondern tatsächlich eine Woche lang den Betrieb, die Mitarbeitenden und deren Geschäftsalltag intensiv mitzuerleben. Wie war’s? „Richtig gut!“, so das Fazit der drei Schüler. „Es ist schön hier, und der Kontakt mit den Kunden gefällt mir auch“, sagt Jaron. Er konnte „mit über die Schulter gucken“, wenn Kundinnen und Kunden beraten wurden – und auf diese Weise einen Eindruck bekommen, wie eine Beratung bei Nortex abläuft und was dabei wichtig ist.

Ein Highlight während des Praktikums: die Fahrten zum „Ordern“, also dem Einkaufen von Bekleidung in mehreren Showrooms in Hamburg. Dort präsentierten Modemarken ihre neuesten Kollektionen, die Einkäufer von Nortex bestellten bestimmte Kontingente – und die drei Praktikanten bekamen hautnah mit, was dabei zählt und wie die Menschen in der Mode- und Bekleidungsbranche „ticken“.
„Summer Darks“ setzen sich als Trend fort
Andreas Riehl, Abteilungsleiter bei Nortex, und Erstverkäuferin Heike Eschenbrenner sahen sich gemeinsam mit Jaron und Leila die Kleidung der Modemarken Monari und Cambio an. „Das sind unsere modischen Spitzen, die wir einkaufen“, erläuterte Andreas Riehl. Was ist im Trend ab Frühjahr und Sommer 2026? „Wir haben schon jetzt im Herbst und Winter schokoladige Töne“, so der Experte. „Das setzt sich mit den ‚Summer Darks‘ fort.“

Hinzu kommen demnach Pink, außerdem erdige Nuancen und auch Cognac, jeweils kombiniert mit Weiß. Beim Schnitt werde die Leibhöhe der Hosen bei Cambio wieder größer. „In der Folge sind die Blusen deutlich kastiger, verkürzter, im ‚Oversized‘-Look geschnitten und mit sehr weiten Ärmeln“, so Andreas Riehl. Leila fand den Termin interessant: „Es war ein bisschen wie im Film: Man geht zu den Modemarken im Showroom, schaut sich alles an und sucht einzelne Stücke heraus. Da waren auch schon wirklich schöne Teile dabei.“
„Es geht um Qualität, Größe und Passform“
Ihr Mitschülerin Anna war mit Nortex-Abteilungsleiter Dirk Dellweg und Erstverkäufer Thomas Unfug ebenfalls in Hamburg unterwegs: Das Team sah sich die kommenden Kollektionen von Hemden-Herstellern wie Fynch Hatton, Eterna und Olymp an. Annas Beobachtung: „Da ging es aber weniger um Mode, sondern um Qualität, Größe und Passform. Und ich konnte auch mal Stoffproben selbst anfassen: Das war schon ziemlich spannend.“
