Der Genuss kehrt zurück!

Kaffee, Kuchen und mehr: Das Café-Bistro bei Nortex öffnet wieder

Neumünster. Eine gute Nachricht für alle Genießer: Der Einkauf bei Nortex ist bald noch attraktiver – das Café-Bistro des Modehauses öffnet wieder. Von einem heißen Pott Kaffee über den Frühstücksteller – auf dem Bild herzlich präsentiert von Küchenleiterin Martina Barz – bis zur Tagessuppe können alle Kunden ab Dienstag, 25. Mai, hier eine leckere Mahlzeit genießen. So macht der Einkaufsbummel noch mehr Vergnügen!

Leckeres gegen den Hunger zwischendurch

„Wer bei uns hochwertige Bekleidung einkauft, plant gern auch ein wenig Zeit dafür ein“, sagt Kai Först, Geschäftsführer bei Nortex. Das könne schon mal für einen gewissen Appetit sorgen, für den „kleinen Hunger zwischendurch“: „Wir freuen uns deshalb über die Möglichkeit, unser Café-Bistro wieder öffnen zu können. Und wir heißen alle Kundinnen und Kunden herzlich willkommen, dort eine gemütliche Pause einzulegen und sich ein wenig zu stärken.“

Feine Auswahl an frischen Speisen

Künftig ist das Café-Bistro werktags täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Angeboten werden, je nach Tageszeit, neben Kaffee und Kuchen auch ein Frühstücksteller, eine Tagessuppe, Kartoffelsalat und Frikadellen sowie weitere Mahlzeiten und Getränke. Der bekannte Tortentag bei Nortex macht noch Pause – bis dahin gibt es aber eine feine Auswahl an Kuchen frisch vom Bäcker aus der Region zu genießen. „Viele Kunden haben uns gefragt, wann es endlich wieder losgeht im Bistro“, sagt dessen Leiterin Martina Barz. Jetzt sei es endlich soweit – und die Freude darüber bei Gästen wie Mitarbeitenden riesig.

Mit Schnelltest oder Impfnachweis

Bereits Geimpfte sowie Genesene sowie Personen mit einem negativen Schnelltest, der am Haupteingang bei Nortex gemacht werden kann, dürfen ins Café-Bistro. Dort werden kurz die Kontaktdaten der Besucher erfasst – wahlweise schriftlich oder über die Luca-App. Im freundlichen, hellen Ambiente stehen zahlreiche komfortable Sitzplätze zur Verfügung. Jeder Tisch ist mit einer Nummer versehen, sodass Besucher schnell ihren Platz schnell finden. Selbstverständlich ist für den nötigen Abstand und eine effektive Belüftung gesorgt.

Mehr Infos sind direkt bei Nortex, Grüner Weg 9-11, in 24539 Neumünster sowie unter Telefon 04321 – 87000, per E-Mail an info@nortex.de und auf www.nortex.de verfügbar. Das Modehaus hat von Montag bis Samstag von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Herzlich willkommen!

Aus der Elbe auf den Teller

Der Hering kommt an Nord- und Ostsee – jetzt beginnt die Matjes-Zeit! 

Gefangen wird er frisch aus dem Meer, von Mai bis Anfang Juni ziehen die Fischer ihn aus ihren Netzen: Jahr für Jahr kommen riesige Heringsschwärme an die Küste von Nord- und Ostsee – und mit ihnen der Matjes auf den Mittagstisch der Schleswig-Holsteiner. Der leckere, zuvor nach altem Rezept in Salzlake eingelegte Fisch schmeckt zart und mild, zugleich hat er ein charakteristisches Aroma. Serviert wird er meist roh, im Fischbrötchen oder mit Hausfrauensoße und Pellkartoffeln (siehe Foto, © stock.adobe.com/HLPhoto)

Matjes steht für jungfräulichen Hering

Der Name „Matjes“ selbst allerdings stammt gar nicht aus dem echten Norden – der Legende nach soll er seine Wurzeln im holländischen Wort für „Mädchen“, also „Meisjes“ haben: Daraus wurde schließlich Matjes. Denn dafür wird vor allem „jungfräulicher Hering“ verarbeitet, drei bis fünf Jahre alter Jungfisch, der weder Milch noch Rogen aufweist, aber bereits gehörige Mengen Fett enthält.  

Bis zu 14 Prozent des Fischfleischs bestehen daraus! Zugegeben, so viel Fettgehalt hört sich zunächst einmal ungesund an. Doch gerade das Fett des Herings sei gut für den Körper, sagen Ernährungswissenschaftler. Denn es enthält besonders viele der wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Und genau die brauchen wir, um gesund zu bleiben: Die Fette können etwa helfen, einen zu hohen Cholesterinspiegel zu senken, zudem verringern sie das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.  

Aus Tradition: Kopf in den Nacken!  

Seit Ende des 19. Jahrhunderts besaß Glückstadt an der Elbe eine eigene Heringsflotte – lauter kleine Holzboote, „Heringslogger“ genannt, die in Küstennähe auf Fischfang gingen. Doch die Bestände brachen Jahrzehnte später ein, sodass die Tradition ein Ende fand. 1976 landete das letzte Schiff dort seinen Fang an. Seit 1968 feiert man in der Stadt an der Elbe die Matjeswochen – bis heute.  

Und wie genießt man Matjes im klassischen Stil? Man nehme die Filets an der Schwanzflosse, halte sie über den nach hinten geneigten Kopf – und dann gleitet der Fisch mit Genuss in den Mund. Wer es lieber weniger aufregend mag, teilt den Fisch einfach zuvor in mundgerechte Stücke auf. Wohl bekomm’s! 

Matjes mit leckerem Dip: 

(Rezept für 4 Personen) 

Zutaten:

  • 8 Matjesfilets
  • 1 – 2 Boskop-Äpfel
  • 2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 0,3 l Crème Fraîche
  • 0,2 – 0,3 l Schlagsahne
  • Zitronensaft Meersalz
  • gemahlener Pfeffer 

Zubereitung:

Zum Salz-Entziehen die Matjes am Vortag abwaschen und für zwei Stunden in kaltes Wasser legen. Filets trocken tupfen und prüfen, ob noch Gräten vorhanden sind – falls ja, mit der Pinzette entfernen. Zwiebeln schälen, in Scheiben schneiden. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel oder halbierte Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Marinade aus Crème Fraîche und Schlagsahne herstellen. Vorsicht beim Würzen, da die Matjes noch viel Salz enthalten. Äpfel, ganze Fischfilets und Zwiebelscheiben zugeben und über Nacht ziehen lassen. Am folgenden Tag das Gericht mit Zitronensaft abschmecken und eventuell nachwürzen. Guten Appetit!