Mit Strom gut unterwegs

Das Neumünsteraner Modehaus Nortex veranstaltet am 3. und 4. September eine große Elektro-Mobilitäts-Schau

Neumünster. Die Zeichen stehen auf Strom: Wer auf den Straßen im echten Norden unterwegs ist, bemerkt häufiger denn je Elektro- und Hybridautos. Die neue Art der Mobilität breitet sich aus – immerhin 14 Prozent aller in diesem Jahr neu zugelassenen Pkw in Schleswig-Holstein fahren elektrisch, bundesweit ein Spitzenwert.

Wer sich einen Überblick über den neuesten Stand in Sachen E-Autos verschaffen will, kann dazu die Elektro-Mobilitäts-Schau bei Nortex besuchen: Am Freitag, 3. und Samstag, 4. September präsentieren etliche Aussteller beim Modehaus in Neumünster aktuelle E-Modelle international bekannter Automarken. Es ist die größte Veranstaltung ihrer Art im Norden, sie findet von 10 bis 18 Uhr auf dem Nortex-Parkplatz am Grünen Weg 9-11 statt. Der Eintritt ist frei.

Spannend und gut fürs Klima

Strom gratis zapfen: Nortex-Verkaufsleiter Andy Grabowski und Victor Zickler, kaufmännischer Hausleiter des Modehauses, (v.l.) an der Nortex-E-Tankstelle. Foto: Nortex

„Wir freuen uns, die große Elektro-Mobilitäts-Schau auch in diesem Jahr anbieten zu können“, so Nortex-Verkaufsleiter und Prokurist Andy Grabowski. Nicht nur, dass das Modehaus seinen Kunden seit 2012 anbietet, gratis Strom an der E-Tankstelle direkt vor Ort zu laden: Auch die E-Auto-Schau findet bereits zum siebten Mal statt – mit stetig steigendem Interesse. Warum Nortex sich hier engagiert? Ziel sei es, die Schleswig-Holsteiner ein Leben lang zu begleiten – mit hochwertiger und passender Bekleidung, aber auch bei anderen aktuellen Themen. Mit dem Kauf eines E-Autos zeige sich der Wunsch vieler Bürger, etwas für den Klimaschutz tun zu wollen, so Grabowski: Nortex unterstütze das durch die E-Auto-Schau und könne zugleich den Kunden ein spannendes Ereignis bieten.

Bis zu 50 E-Autos bekannter Marken

Zahlreiche Experten der Autohäuser wollen die Besucher der E-Auto-Schau bei Nortex beraten. Foto: Nortex

Am 3. und 4. September sind brandneue Fahrzeuge zu entdecken, darunter Modelle von Ford, Hyundai, Jaguar, Jeep, Mercedes-Benz, Opel, Peugeot, Polestar, Renault, Seat, Škoda, Tesla, Toyota und Volkswagen. Viele Aussteller bringen gleich mehrere E-Autos mit, insgesamt bis zu 50 Fahrzeuge. An zwei Tagen beantwortet Fachpersonal die wichtigsten Fragen: Welches Fahrzeug passt zu mir und meinem Fahrverhalten? Was benötige ich, um das Auto zuhause aufzuladen, und wie beantrage ich dafür die Förderung vom Staat?

E-Autos steigern Marktanteile

E-Mobilität gewinnt auch bei den Autohäusern im Norden immer mehr Marktanteile. Bis zu 30 Prozent und mehr der verkauften Autos seien mittlerweile Elektrofahrzeuge, gaben die Experten der Autohäuser vorab bekannt. Eine der häufigsten Fragen der Kunden gelte der Reichweite der E-Autos. Da müsse aufgeklärt werden: Die Kilometerleistung mit einer Akkufüllung nehme ständig zu, weil die Motorentechnik sparsamer und die Akkus leistungsfähiger würden. Viele Kunden interessierten sich daneben insbesondere für das Thema Nachhaltigkeit – auch dazu wollen die Fachleute auf der E-Auto-Schau beraten.

Attraktive Förderung vom Staat

Jede Menge Gelegenheit also, sich gründlich zu informieren, zu vergleichen und nach Absprache vor Ort Probefahrten zu vereinbaren. Neben dem Interesse an neuer Technik und spannendem Design tragen sich viele Kunden mit konkreten Kaufabsichten – befördert auch durch die staatliche Förderung, die mithilfe der Innovationsprämie bis 2025 verfügbar bleiben soll. Das bedeutet: Wer jetzt auf ein Elektrofahrzeug umsteigt, kann einen Preisvorteil von bis zu 9000 Euro erhalten.

Probefahrten mit Elektro-Scooter und E-Bikes

Neben Autos sind dort auch andere Fortbewegungsmittel zu entdecken: So zeigt das Sanitätshaus Kowsky mehrere Elektroscooter. Besonders im Fokus dieses Jahr: Reise-Modelle, die geeignet sind, Menschen mit Behinderungen mehr Mobilität zu ermöglichen. Die Fahrradbörse Horter präsentiert mehrere E-Bikes, darunter Klappräder, aber auch Modelle für besonders groß gewachsene Menschen. Auch hier sind Probefahrten auf Nachfrage möglich.

„Langer Freitag“ bei Nortex

Am Freitag, 3. September, veranstaltet Nortex zusätzlich den „Langen Freitag“, an dem Einkaufen bis 21 Uhr möglich ist. Dazu werden Aktionen wie die große Verlosung attraktiver Preise im Wert von rund 4000 Euro und besondere kulinarische Genüsse angeboten – Einkaufen als Erlebnis für alle Sinne. Verkaufsleiter Grabowski: „Wir heißen alle Besucher herzlich willkommen. Machen Sie sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten der E-Mobilität – und nutzen Sie die Gelegenheit, einmal auf Tuchfühlung mit dieser neuen Art der Fortbewegung zu gehen.“

Das erste neue Fahrrad – mit 83 Jahren!

Nortex überreicht Preise im Gesamtwert von rund 3000 Euro

Neumünster. Gisela Rohdjeß sieht man die Freude an, so strahlen die lebhaften Augen der 83-Jährigen aus Lübeck. Es gibt auch einen guten Grund dafür: Die betagte Dame hat bei einem Gewinnspiel bei Nortex mitgemacht – und ein nagelneues, hochwertiges Fahrrad von der Modemarke Barbara Lebek gewonnen. Es ist das überhaupt erste neue Fahrrad, das Gisela Rohdjeß besitzt.

Nun plant sie, nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in die Pedale zu treten und mit ihrem neuen Fahrrad die Landschaft rund um ihren Heimatort Dummersdorf zu entdecken. „Wir haben die Natur ja vor der Türe“, lacht sie. Und Ehemann Joachim wird sich wohl auch ein Zweirad kaufen, damit beide gemeinsam die herrliche Gegend zwischen Trave und Kücknitz, nordöstlich von Lübeck gelegen, erkunden können. Mit Helm, versteht sich! Und wer weiß: Vielleicht findet sich ja auch für Vanja ein Platz – die Welsh-Terrier-Hündin des Paares kam jedenfalls mit zur herzlichen Übergabe etlicher Sachpreise bei Nortex.

Herzlicher Empfang für fünf Gewinner

Neben dem Ehepaar haben auch Susanne Mansfeldt aus Großenaspe, Gabi Röckendorf aus Neumünster und Oldtimer-Fan Jürgen Ehrhardt aus Bad Schwartau Glück gehabt und einen der Sachpreise im Gesamtwert von rund 3000 Euro gewonnen, die Nortex in den vergangenen Monaten verlost hat, darunter neben zwei hochwertigen Fahrrädern auch ein Saugroboter sowie eine Laptoptasche.

Der jüngste Gewinner kommt aus Preetz: Malte Lange (13) kann nun einen Reisekoffer von Outdoorausstatter Jack Wolfskin auf kleine und große Reisen mitnehmen. Die nächste, verrät sein Vater Ulf, soll nach Holland führen – inklusive Ausflug zum „Starlight Express“ nach Bochum. Und wo würde Malte gern einmal einen Traumurlaub verbringen? „In der Karibik“, verrät der Jugendliche versonnen. „Und nach China würde ich auch gerne mal!“

Genussvoll einkaufen am langen Freitag, 3. September

Wer ein wenig Abwechslung und gute Laune sucht, der braucht dafür allerdings nicht extra um den Globus zu reisen: Denn am 3. September findet erstmals wieder ein Langer Freitag bei Nortex statt, mit extra viel Zeit für einen genussvollen Einkaufsbummel mit der ganzen Familie, vielen bunten Aktionen, Spaß und bester Stimmung. „Wir heißen alle Besucher herzlich willkommen, einen fröhlichen und bunten Tag bei uns zu erleben“, so Nortex-Verkaufsleiter und Prokurist Andy Grabowski.

Unser Bild zeigt Andy Grabowski, der den glücklichen Gewinnern Gabi Röckendorf, Jürgen Ehrhardt, Gisela Rohdjeß und Malte Lange (v.l.) herzlich zu ihren Preisen gratulierte.

Hochwasser: Schleswig-Holstein schickt 600 Helfer nach Rheinland-Pfalz

Ministerpräsident Günther verabschiedet Einsatzkräfte im Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster

Neumünster. Mit Blaulicht und Sirenengeheul sind heute rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein aufgebrochen, um die Menschen in den vom Hochwasser verwüsteten Gebieten in Rheinland-Pfalz zu unterstützen: Ministerpräsident Daniel Günther verabschiedete die Frauen und Männer von der Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und weiteren Verbänden am Nachmittag im Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster.

Solidarisch trotz großer Gefahren

Auf geht’s: Der Regierungschef winkte den Einsatzkräften zum Abschied im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster. Foto: Nortex

Der Kieler Regierungschef sprach von einem besonderen Tag angesichts der dramatischen Situation in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Jeder, der die Fernsehbilder aus den betroffenen Regionen gesehen habe, könne erahnen, was dort für Zustände seien. Günther: „Das ist etwas, was man noch nie in dieser Dimension erlebt hat. 160 Tote, darunter auch Einsatzkräfte, unermessliche Zerstörungen – dass dann Menschen sagen ‚Da will ich mit anpacken!‘, das ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität. Ohne Ehrenamt könnten wir so etwas gar nicht bewältigen.“

Schleswig-Holsteiner leisten schnelle Hilfe

Es habe den Ruf nach Unterstützung aus diesen Gebieten gegeben, so der Ministerpräsident. „Und die wird aus Schleswig-Holstein jetzt auch geleistet. Die Männer und Frauen, die wir verabschieden, das sind diejenigen, die sich sofort gemeldet haben, für 72 Stunden und länger. Das so schnell auf die Reihe bekommen zu haben, finde ich bewundernswert“, sagte Günther. „Ich will einfach herzlichen Dank sagen – für dieses großartige Engagement. Wir sind wahnsinnig stolz auf euch!“

Einsätze werden vor Ort koordiniert

Mitglieder der Berufsfeuerwehr Neumünster nehmen eine Drohne mit in den Einsatz, um vor Ort einen besseren Überblick beispielsweise zur Gefahreneinschätzung zu erhalten. Foto: Nortex

Was die Helfer etwa in der besonders schwer gebeutelten Region Ahrweiler erwartet und wozu sie eingesetzt werden, steht noch nicht fest und werde auf dem Weg und vor Ort entschieden. Klar ist, dass sie in den Unwettergebieten nicht mit funktionierender Infrastruktur rechnen können: Deshalb sind neben Brandschützern, Sanitätern und Mitgliedern des Technischen Hilfswerks auch weitere Einsatzkräfte dabei, die den Helfern logistisch, aber auch mit psychosozialer Betreuung zur Seite stehen sollen. Geplant ist, dass die Männer und Frauen drei bis maximal fünf Tage im Katastrophengebiet unterstützen.

600 Kilometer bis zum Nürburgring

Doch erst einmal geht es jetzt knapp 600 Kilometer auf der Autobahn in Richtung Süden. „Marschziel ist der Nürburgring!“, sagt Volker Arp vom Löschzug Gefahrgut Plön, der die Marschkolonne aus insgesamt rund 200 Fahrzeugen anführt. Er will wie viele seiner Kollegen den Menschen helfen, die direkt vom Hochwasser betroffen sind – und dabei teils Haus und Hof verloren haben.

Helfen und lebensrettende Erfahrungen sammeln

Silke Petersen und Bert Hellwig vom DRK Niebüll helfen als Einsatzkräfte im Hochwassergebiet. Foto: Nortex

Silke Petersen aus Niebüll ist aktives Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. Sie sitzt in einem Einsatzwagen, der dann als einer der ersten aus Neumünster gen Süden aufbricht. Warum sie mitfährt? „Um zu helfen!“, so die kurze Antwort. Und die Strapazen? „Die überwindet man“, sagt die Niebüllerin. „Die Erfahrungen, die man bei so einem Einsatz sammeln kann, kann einem keiner mehr nehmen. Und später kann ich dieses Wissen meinen Kollegen, die zuhause geblieben sind, weitergeben.“ Petersen hat schon beim Hilfseinsatz während des Elbehochwassers geholfen; nun wird sie in Rheinland-Pfalz vor allem die Betreuung und Versorgung der Betroffenen und der Helfer mit organisieren.

Aufräumen mit schwerem Gerät

Florian Denß und Dominik Krüger (v.l.) sind Mitglieder der Feuerwehrbereitschaft in Nordfriesland. Sie wollen mit schwerem Bergungsgerät helfen. Foto: Nortex

Mit Winden, Motorsägen und schwerem Bergungsgerät wie hydraulischer Schere und Spreizer machen sich auch Kai Wichmann, Dominik Krüger und Florian Denß als Helfer auf ins Katastrophengebiet. Sie gehören alle zur Feuerwehrbereitschaft des Kreises Nordfriesland. Was sie vor Ort erwartet, wie sie konkret helfen können, wissen auch sie noch nicht genau. „Einfach aufräumen!“, vermutet Wichmann. Der Aufruf kam am Vortag um 20 Uhr, los ging es aus Bredstedt am nächsten Morgen um acht. Ihre Familien seien nicht begeistert gewesen – aus Sorge um ihre Väter und Mütter, Ehefrauen und -männer. Aber, so Krüger, jetzt gehe es schlicht darum, anderen in Not zu helfen: „Einer muss es ja tun.“

Ist Schleswig-Holstein im Katastrophenfall vorbereitet?

Ob der Einsatz ausgeweitet und möglicherweise verlängert werden müsse, bleibt laut Günther abzuwarten. Den eigenen Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein sieht er derweil gut aufgestellt: Zur aktuellen Diskussion um eine Umstrukturierung und Modernisierung des Meldewesens im Fall einer Katastrophe sagte er, man müsse abwarten, was die Auswertung der Ereignisse der vergangenen Tage zeige.

Wer den vom Hochwasser betroffenen Menschen helfen und die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen will, kann dazu auch spenden: Die deutschen Hilfsaktionen haben dazu das Internetportal www.aktion-deutschland-hilft.de eingerichtet.

„Der Herr der Raben“

Schleswig-Holstein. Sie haben gerade die letzte Seite des packenden Romans gelesen – und sind schon auf der Suche nach neuem, hochwertigen Lesestoff? Da könnten die Nortex-Buchtipps helfen: In einer kleinen Serie stellen Bibliothekare und Bibliothekarinnen in Schleswig-Holstein passende Lektüre und weitere Medien für den Sommer und die Ferienzeit Bücher vor, die sie für besonders lesenswert halten.

Hier treffen packende Krimis, romantische Liebesromane und detailreiche Sachbücher auf historische Themen, lustig-pfiffige Kinderbücher und manch anderes mehr; was die vielbelesenen Literatur-Experten empfehlen, ist kunterbunt gemischt. Heute kommt ein Tipp von Kristin Elin Berke von der Stadtbibliothek Lübeck: Sie legt dem interessierten Lesern „Der Herr der Raben: Mein Leben als Ravenmaster“, geschrieben von Christopher Skaife, ans Herz.

Kristin Elin Berke gibt einen Buchtipp aus der Stadtbibliothek Lübeck. Foto: priva

Zum Inhalt des Buches schreibt Berke: Seit Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts (oder vielleicht auch schon länger…) leben meist sieben Raben im Tower von London und die Legende besagt, England gehe unter, sobald die Raben den Tower verlassen. Da dieser Fall natürlich unter keinen Umständen eintreten soll, hat man sich im Vereinigten Königreich den Beruf des Ravenmasters einfallen lassen, der die Tower-Raben hegt und pflegt.

Die „sonderbarste Aufgabe“ im ganzen Land

Derzeit hat Christopher Skaife diese, wie er selber sagt „sonderbarste Aufgabe des Landes“ inne. In seinem Buch berichtet er auf heitere Art und Weise von seinem persönlichen Werdegang und seinem – nicht so sehr alltäglichen – Alltag mit den Raben. So entwischt ihm an einem Abend einer der Vögel, der auf den klangvollen Namen Merlina hört. Der Rabenmeister begibt sich in der Dunkelheit auf die Suche nach dem Tier und muss zu diesem Zweck an einem unappetitlichen Tümpel entlang balancieren.

Das Buch „Der Herr der Raben: Mein Leben als Ravenmaster“ von Christopher Skaife erschien 2019 im Piper Verlag. Die gebundene Ausgabe ‏hat 256 Seiten und kostet 22 Euro. ISBN-13: ‎ 978-3492059497

Und das endet dann so: „Es folgte einer jener Momente, in denen blitzartig unser ganzes Leben an uns vorüberzieht, und dann versank ich zwischen Müll und verwesenden Taubenkadavern in der stinkenden Brühe. Während ich mich noch aus dem Wasser hievte, sah ich mich plötzlich Auge in Auge mit Merlina, die aus ihrem Versteck gekrabbelt war und nun kopfschüttelnd zu mir herabschaute.“

Fast nebensächlich, dass Christopher Skaife eigentlich an diesem Tag mit seiner Frau zum Geburtstagsessen verabredet gewesen war… Wer noch mehr Anekdoten über geklaute Chipstüten und entführte Teddybären lesen möchte, dem sei „Der Herr der Raben“ ans Herz gelegt. Wer sich für englische Geschichte interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten.

Tipps für das „Kaiserwetter“

Schleswig-Holstein. Richtig warm ist es derzeit im echten Norden: Wer kann, springt jetzt ins Meer, in einen See oder in den Gartenpool. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, dem Körper bei der aktuellen Hitze etwas Gutes zu tun: So lässt sich das „Kaiserwetter“ dann wesentlich besser genießen, ob im Job oder auch nachts. Das Nortex-Journal hat dafür einige Tipps zusammengetragen.

Nachmittags lieber drinnen

Bis zu 37 Grad Celsius sagt der Wetterdienst aktuell voraus. Solchen Temperaturen fühlen sich manche nicht gut gewachsen; allerdings lässt sich teils mit einfachen Mitteln etwas Abhilfe schaffen. So ist die heißeste Zeit des Tages der Nachmittag, während dieser Stunden sollte man sich lieber drinnen aufhalten. Vormittags steht natürlich einem herrlichen Ausflug in einen schattigen, kühlen Wald oder ans Wasser, wie auf dem Bild oben im Naturpark Lauenburgische Seen, (Foto: Nicole Franke / HLMS GmbH) nichts im Wege!

Später allerdings ist es in Gebäuden meist kühler als im Freien – je nachdem, ob zuvor am frühen Morgen oder in der Nacht die Fenster geöffnet wurden. So kann frische, vergleichsweise kalte Luft in die Räume gelangen und die eigenen vier Wände abkühlen.

Schlau vorsorgen, besser schlafen

Halten Sie danach die Fenster eher geschlossen, so gelangt nur wenig Wärme ins Haus. Für einen guten Schlaf reicht es jetzt oft schon, eine speziell für den Sommer gedachte Bettdecke oder gleich nur ein Laken zum Zudecken zu nutzen. Wer jetzt allerdings im Büro sitzt und schwitzt, kann Kühle auch per Verdunstung erzeugen: Wenn Wasser verdunstet, entsteht dabei Kälte. Einfach mit einer gekühlten Wasserflasche etwas Feuchtigkeit auf die Haut sprühen! Zuhause befeuchten Sie große Textilien, beispielsweise Laken, und legen sie etwa über ein Bügelbrett oder Wäscheständer – auch dieser Trick hilft ein wenig, die Hitze zu verringern.

Nicht zu Kaltes trinken

Der Genuss sehr kalte Getränke ist nicht ratsam, denn um sie besser verträglich zu machen, wärmt der Körper sie erst wieder auf – ein Vorgang der Energie kostet, anstatt diese zu liefern! So ist es besser, nur leicht Gekühltes zu trinken. Dabei stets genügend trinken, am besten Mineral- oder auch Leitungswasser, gern auch Obstschorlen und Ähnliches. Zuckerige, alkoholische und koffeinhaltige Getränke sollte man lieber meiden. Als Faustregel gilt: Erwachsene trinken mindestens zwei Liter „plus x“ täglich. Mahlzeiten bestehen bei hochsommerlichem Wetter am besten aus leichten, nicht zu fettigen Gerichten, zum Beispiel aus Salaten sowie viel Obst und Gemüse.

Auch auf die richtige Kleidung kommt es an

Wer sich jetzt passend kleiden möchte, wählt gern luftige, etwas weiter geschnittene Bekleidung. Ideal für sommerliches Wetter und im Trend sind Hemden, Hosen, Blusen und auch Kleider aus Leinen. Allgemein sollte das Textil angemessen viel Haut bedecken, denn so ist die Haut gut gegen zu viel Sonnenbestrahlung geschützt. Für den Kopf eignen sich jetzt modische Baumwoll-Caps oder auch lockere Sommerhüte.

Übrigens: Möchten Sie jetzt zum Sommer passende, luftige Mode kaufen, sind Sie bei Nortex genau richtig – wir bieten ständig eine riesige Vielfalt an modischer und hochwertiger Markenbekleidung. Und damit Sie bei der Auswahl einen kühlen Kopf bewahren können, bietet unser Modehaus auf 10.000 Quadratmetern großzügige, stets angenehm klimatisierte und gut gelüftete Verkaufsräume. Herzlich willkommen!

Weitere Infos, auch zu schönen Ausflugszielen in Schleswig-Holstein, erhalten Sie in regelmäßigen Abständen auf www.nortex.de sowie bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein auf www.sh-tourismus.de.