„Beswingte“ Weihnachten

Interview: Wie Sängerin Christina Patten die Weihnachtszeit mit ihrer jungen Familie erlebt

Frau Patten, am ersten Adventswochenende geben Sie bei Nortex ein bereits ausverkauftes Konzert – und läuten damit die Weihnachtszeit ein. Freuen Sie sich schon darauf?

Christina Patten: Ja, ich freue mich schon sehr auf den Nachmittag im Hause Nortex. Dort komme ich dann auch so richtig in Weihnachtsstimmung. Vorgesehen war das Weihnachtskonzert mit dem Album ja schon etwas früher, musste aber Corona bedingt noch einmal verschöben werden. Deswegen freue ich mich sehr, dass es nun losgeht.

Welche Lieder haben Sie „im Gepäck“?

Ich präsentiere Songs aus meinem Weihnachtsalbum „Frohe Weihnachten“, welches wir 2020 produziert haben. Zu hören sind ganz klassische deutsche aber auch englische Weihnachts-Hits wie z.B „Oh Tannenbaum“ oder „We wish you a merry christmas“. Aber eben alles verswingt.

Welche der Songs zählen zu Ihren Favoriten und warum, was bedeutet Ihnen dieses Stück bzw. was verbinden Sie damit?

Meine Lieblingsstücke sind „Leise rieselt der Schnee“ und „Hark the herald Angel sing“. Leise rieselt der Schnee erinnert mich einfach sehr an meine Kindheit, das Lied habe ich schon immer gerne gesungen auch mit meiner Schwester damals zusammen. Letzteres Lied vor allem in der CD-Version, bringt mich in eine ganz ruhige Stimmung und löst bei mir so ein wohliges Gefühl aus. Es erinnert mich sehr an die Musik von Enya, die ich großartig finde.

Sängerin Christina Patten gemeinsam mit Pianist Tino Horat während eines früheren Auftritts bei Nortex. Foto: Nortex

Ihre Schwester Judith und der Pianist Tino Horat begleiten Sie auf der Bühne. Haben Sie schon zusammen geprobt? Wie lief es?

Wir drei sind mittlerweile ein sehr eingespieltes Team. Besonders Judith und ich singen ja schon seit der Kindheit zusammen. Unser Pianist Tino ist nicht nur musikalisch mit mir auf einer Wellenlänge, sondern wir sind auch schon seit Jahren befreundet. Wir sind also immer irgendwie zusammen. Da er das Klavier für das Album eingespielt hat, muss nicht sehr viel geprobt werden; aber natürlich aufgefrischt, das machen wir drei kurz vorher. Zur Zeit sind wir drei für unsere große Musical Broadway Show am 25.11 in den Holstenhallen eingespannt, wenn das geschafft ist, kann Weihnachten kommen.

Was bedeutet Ihnen die Weihnachtszeit, worauf freuen Sie sich am meisten? Und ist zuhause bei Ihnen schon alles festlich geschmückt?

Die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest ist für mich eine Zeit des „Runter Kommens“ und „Innehaltens“. Ich lasse das Jahr mit all den Höhen und Tiefen noch einmal Revue passieren und sammle neue Kraft für das, was mich im kommenden Jahr erwartet. Was das Schmücken angeht, ist es ganz unterschiedlich. Wenn im Dezember noch viele Auftritte sind und ich nicht wirklich dazu komme, dann passiert das alles recht kurzfristig, dafür lassen wir unseren Baum aber auch bis weit in den Januar rein stehen.

Anfang des Jahres sind Sie Mutter geworden, haben einen Sohn auf die Welt gebracht. Wie geht es Ihnen als Familie?

Uns allen geht es sehr gut, unser kleiner Benett entwickelt sich sehr gut und hält uns auf Trab. Ende Dezember feiern wir seinen 1. Geburtstag. Wir genießen die Zeit sehr, auch wenn es manchmal kräftezehrend ist. Man muss erst einmal lernen „Eltern zu sein“. Da ist ein Prozess und braucht Geduld, sich in diese neue Rolle einzufinden.

Wie lässt sich das „Mama sein“ mit Ihrem Beruf als Sängerin verbinden?

Eigentlich lässt sich das sehr gut vereinbaren, da mein Partner Max ja gemeinsam mit mir selbstständig ist und den kleinen Mann hütet, wenn ich für Auftritte ausrücke und es ist auch schön, zwischendurch mal „Luft zu schnappen“. So bin ich auch nicht ganz raus aus meinem Beruf. Allerdings vermisse ich den kleinen schnell und freue mich, wenn ich auf dem Rückweg bin. Das klingt natürlich jetzt alles sehr leicht; aber es fordert sehr viel Organisation, wenn wir uns abwechseln müssen.

Wie läuft es mit Ihrer Agentur „Engelsgesang“, die Sie 2021 gegründet haben?

Engelsgesang wächst stetig weiter, wir besingen Trauerfeiern und Hochzeiten mittlerweile ich ganz Deutschland. Vor Kurzem bin ich für eine Trauerfeier nach Linz geflogen, das war sehr besonders. Wir sind ein tolles Team aus Sängerinnen und Musikern und konnten bereits zwei Mal in Folge den „Wedding King Award“ als beste Hochzeitsmusiker Norddeutschlands mit nach Hause nehmen. Das macht uns wahnsinnig stolz.

Sie und Nortex, das passt schon seit mehreren Jahren gut zusammen… Woran mag das liegen? Was macht Nortex für Sie aus?

Die Firma Nortex und vor allem Frau Först begleiten mich und meine Kariere ja schon sehr viele Jahre. Viele Nortex-Stammkunden sind ebenfalls Zuschauer unserer Konzerte, daher ergänzen wir uns sehr gut und sprechen eine Sprache. Nortex hat uns bei unseren Vorhaben in der Vergangenheit immer unterstützt. Wir sind sehr gerne hier im Hause und werden außerdem immer sehr herzlich empfangen.