72 und voller Elan

Teil 4 der Serie „Nortex als Arbeitgeber“: Hubert Schoenen geht hochmotiviert zur Arbeit ins Modehaus. Der 72-Jährige hat Freude daran, etwas Sinnvolles zu tun und die Kunden kompetent zu beraten.

Neumünster. „Hätten Sie nicht Lust, bei Nortex zu arbeiten?“ Diese Frage ging spontan an Hubert Schoenen, als er vor rund zwei Jahren bei Nortex einkaufte. Man kannte sich seit Langem, die Frage des Geschäftsführers Kai Först war zugleich ein Kompliment zur Fachkenntnis, mit der Hubert Schoenen die Kunden seiner eigenen Modegeschäfte jahrzehntelang beraten hatte. Warum diese Erfahrung und Kompetenz nicht weiterhin nutzen? „Zehn Tage später habe ich hier den Arbeitsvertrag unterschrieben“, erinnert sich der 72-Jährige mit einem Lächeln.

Seither unterstützt er als Verkaufsberater die Kunden in der Abteilung für Herrenhosen und -jacken. Er gehe jeden Tag hochmotiviert zur Arbeit, schildert der Neumünsteraner. Tatsächlich wirken der Elan und die Begeisterung, mit denen er Kundengespräche führt, ansteckend. Vielleicht auch deshalb, weil er Freude daran hat, etwas Sinnvolles zu tun? Das sei die Beratung in jedem Fall, bestätigt er: „Das ist mein Fachgebiet, das mache ich seit Mitte der 1980er Jahre und es macht mir großen Spaß!“

Foto: Nortex

Noch etwas ist ihm wichtig: Man lese und höre heute oft, dass ältere Mitarbeitende in Unternehmen nicht mehr erwünscht seien, teils freigestellt oder in Frührente geschickt würden. „Hier bei Nortex ist es genau umgekehrt. Und das ist aus meiner Sicht eine kluge Entscheidung“, sagt er: „Wir älteren Arbeitnehmer sind den gesetzteren Kundinnen und Kunden besonders nah, verstehen ihre Wünsche und Bedürfnisse. Und wir haben eine Erfahrung, die kaum zu ersetzen ist.“

Nortex kennt er „seit ewig“, für ihn ist das Modehaus wegen seiner großen Verkaufsfläche, auch wegen seines wertigen Ambientes ein Vorzeigeobjekt. Vor allem aber begeistert Hubert Schoenen das, was Nortex in seinen Augen einzigartig macht: die hohe Qualität der Ware, die riesige Auswahl an Passformen und Größen und der Stellenwert, den die intensive Beratung hier hat. „Das kann keiner so bieten wie Nortex“, sagt er überzeugt. Ihm ist wichtig, genau das auch den Kunden gegenüber glaubwürdig und ehrlich zu vermitteln.

Steppkleidung im Dauertrend: Das Modehaus Nortex bietet eine große Auswahl an Damen- und Herrenjacken. Foto: Nortex

Der Satz „Kleider machen Leute“ sei auch heute noch gültig, findet Hubert Schoenen. Wenn sein Kunde passend angezogen sei und sich wohlfühle, dann habe er als Berater sein Ziel erreicht. Schon beim ersten Kontakt schätzt er binnen Sekunden die Maße des Kunden ab, taxiert dessen Stil und sucht im Kopf die passende Kleidung aus dem Sortiment heraus. „Das ist ‚Learning by doing‘, daraus ergibt sich mit der Zeit die Routine“, erläutert er. „Außerdem war ich selbst schon als junger Mann extrem affin für schicke Bekleidung.“

Was er sich für die Zukunft wünscht? „Kann gern alles so bleiben, wie es ist!“, sagt er zufrieden. Wichtig sei, dass ihm der Job weiterhin Spaß mache. „Ich mag gern gefordert sein und eine Aufgabe haben, die positiv ist. Und dazu zählt für mich vor allem der Kontakt zu den Kunden und auch die Möglichkeit, so tolle Produkte verkaufen zu können.“